Wilhelm Walther veröffentlichte mehrere Lyrik- und Novellenbände, so z.B. den Heinrich Vogeler zugeeigneten Band „Gestalten und Stunden“ (Abb. 1) oder den 1920 in Heidelberg verlegten Gedichtband „Brosamen“ (Abb. 2), der nach seinem Erscheinen beschlagnahmt wurde. Wilhelm Walther schrieb „Verse von dunkler Süße, von seltsam-bezwingendem Klang, wie fremdländische Musik von bestrickendem Reiz, der mit Worten nicht wiederzugeben ist, dessen geheimem Zauber aber sich niemand entziehen kann, dessen Ohr offen ist auch für den leisesten und zartesten Klang. Ein Dichter eigener Art, niemandem vergleichbar!“ (Emil Böhmer, in: Wilhelm Walther: Sein dichterisches Werk (Köln 1925) (Abb. 3).

Abb. 1: “Gestalten-und-Stunden“, Gedichte von Wilhelm Walther, 1913

Abb. 2: „Brosamen“ Gedichte von Wilhelm Walther, 1920

Abb. 3: „Wilhelm Walther – Sein dichterisches Werk“ mit einem Text von Emil Böhmer / Werbeschrift des Paul Gehly Verlags, Köln, vermutlich ca. 1920



