Lebensgeschichte

Die Erschließung der Lebensgeschichte Willy Walthers geht vor allem auf zwei Quellen zurück. Zum einen auf den Bestand an Briefen und Dokumenten, die Willys älteste Schwester Anna Zentgraf, geb. Walther (1887 – 1972) gesammelt und noch zu Lebzeiten an ihren Enkel Karl-Reinhard Volz übergeben hat. Anna war das einzige Familienmitglied, das die Verbindung zu ihrem Bruder auch in schwierigen Zeiten nie abbrechen ließ. Zum anderen handelt es sich um den Nachlass Willy Walthers, den seine jüngste Schwester Hilde Walther (1898 – 1982) im elterlichen Haus in Darmstadt aufbewahrt hat. Ihre Beziehung zu Willy war durch den sehr großen Altersunterschied deutlich distanzierter als bei Anna. Hilde hütete nicht nur die zahlreichen Kompositionen ihres Bruders Willy, sondern auch die Koffer, die 1937 vom KZ Dachau mit allen „überzähligen Effekten“ Willy Walthers an die Familie in Darmstadt geschickt wurden. Während zwei Koffer nur Kleidungsstücke und Bücher enthielten, war der dritte Koffer mit Briefen, Fotos, Erinnerungsstücken und Dokumenten prall gefüllt und wurde erst im Januar 1981 ungeöffnet „wiederentdeckt“. Bis heute ist dieser Nachlass nur in Teilen erschlossen.


Wilhelm („Willy“) Walther – sein Leben in Dokumenten

Wilhelm Walther wurde am 28. Januar 1889 in Grebenau als ältester Sohn des Dr. Philipp Walther, Oberförster und großherzoglich-hessischer Ministerialrat ...

Karl-Reinhard Volz über Willy Walther

Aus dem Fundus der Ausstellungsexponate, die in Kooperation mit der Darmstädter Geschichtswerkstatt entstanden sind, war neben dem Konzert an der ...

Ute Volz: Meine Begegnung mit Willy Walther

In der Jugendzeit von Ute Volz war die Erinnerung an den Bruder ihrer Urgroßmutter Anna Zentgraf, geb. Walther immer präsent ...
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